Die Akupunktur ist eine klassische naturheilkundliche Reiztherapie, welche die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang setzt. Ihre Wirkungsweise wird seit Jahren intensiv wissenschaftlich erforscht, viele Zusammenhänge sind bereits aufgeklärt. Sie hat sich bei vielen Krankheitsbildern über Jahrhunderte hinweg bewährt. Sie kann gestörte Funktionen wieder harmonisieren und Blockaden beseitigen.
Ganz besonders gut zeigt sich die Wirkung der Akupunktur bei Schmerzen, Allergien und häufig wiederkehrenden Erkältungskrankheiten – und all das praktisch ohne Nebenwirkungen. Das Ziel ist es, Energieblockaden im Körper zu lösen und so eine Schmerzlinderung zu erreichen. Dabei werden hauchdünne Nadeln in bestimmte Körperregionen sog. Energiebahnen (Meridiane), welche vordefiniert sind gesetzt und verbleiben dort für circa 20 bis 30 Minuten.
Teilweise können die Punkte durch sanftes Drehen oder Erwärmen der Nadeln oder sehr leichte Stromreize stimuliert werden. Beim Patienten können daraufhin verschiedene Empfindungen und Reaktionen um den Einstichpunkt herum entstehen. Oftmals breitet sich ein Wärmegefühl und Schwereempfinden aus, begleitet von leichtem Kribbeln, doch auch ein dumpfer Druck und Kälte um die Nadel herum können auftreten. Der Patient kann danach oftmals eine deutliche Entspannung verspüren, Schmerzen und Beschwerden können bereits nach den ersten Sitzungen spürbar nachlassen. Nebenwirkungen sind sehr selten, an den Einstichstellen der Nadeln kann es zu leichten Rötungen und Blutungen kommen.
Aufgrund der freigesetzten Energien im Körper können leichte Kreislaufreaktionen auftreten. Akupunkturbehandlungen sind im akuten oder chronischen Verlauf möglich.
Unter einer Infusionstherapie versteht man das direkte Einleiten von Flüssigkeit in den Körper über eine Vene. Die Flüssigkeit kann bereits das Medikament sein oder aber als Trägersubstanz dafür dienen. Je nach Menge und Zusammensetzung dauert eine Infusion zwischen 15 und 60 Minuten.
Unser Körper benötigt Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, um gut funktionieren zu können. Diese Stoffe stärken unser Immunsystem, steigern unsere Leistungsfähigkeit, beseitigen Mangelzustände und wirken sich im menschlichen Organismus positiv auf die Zellleistung aus. Klassische „Mikronährstoff-Räuber“ sind akute oder chronische Entzündungen, Medikamente wie Antibiotika, Säureblocker oder Diabetesmittel, anhaltende Stresssituationen, Schlafmangel oder eine unausgewogene Ernährung. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen oder diese zu beheben, sind wir in solchen Fällen auf eine externe Zufuhr von Mikronährstoffen angewiesen. Ob nun Flüssigkeiten, Medikamente oder Nährstoffe – mit dieser Therapieform können diese direkt ins Körpergewebe gelangen und entfalten unmittelbar ihre Wirkung. Somit kommen die Wirkstoffe ohne Verzögerung und ohne Umwege direkt in den Blutkreislauf. Gerade bei geschwächten Patienten oder Menschen mit einer verminderten Resorptionsfähigkeit des Darms ist dies von Vorteil.
Bei einer Vitamin-C-Infusion beispielsweise wird hochdosiertes Vitamin C über eine Vene in den Blutkreislauf des Patienten geleitet. Anders als es bei Tabletten oder Pulvern der Fall ist, welche man nur in begrenztem Maße über den Magen-Darm-Trakt dem Körper zuführen kann, werden auf diesem Weg deutlich höhere Wirkspiegel im Blut erzielt. Eine ausreichende Vitamin C-Versorgung wiederum ist Voraussetzung für viele Stoffwechselprozesse (Hormon- und Nervensystem, Fettstoffwechsel, Funktionserhalt der Knochen und dem Bindegewebe, körpereigene Abwehr, Radikalfänger). Gerade Raucher, Leistungssportler und Menschen, welche häufig physischen oder psychischen Stresssituationen ausgesetzt sind, benötigen mehr Vitamin C.
Ein Mangel an diesem Vitamin kann sich vor allem durch Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, verlangsamte Erholung nach einer Krankheit und erhöhte Reizbarkeit bemerkbar machen. Die DGE empfiehlt eine Aufnahme von täglich ca. 75 mg Vitamin C. Bei gesunden Menschen ist diese Menge ausreichend, damit kein Mangel entsteht. Eine heilende oder krankheitsvorbeugende Wirkung bedarf jedoch oftmals höheren Dosen. Die Hochdosis-Therapie mit Vitamin C ist beginnend bei 7, 5 g pro Infusionseinheit und wird ab der zweiten Therapiesitzung auf 15 g gesteigert, dies entspricht in etwa einer PKW-Ladung mit frischen Zitronen. Vitamin C-Infusionen werden in der Regel sehr gut vertragen, mit Nebenwirkungen ist eher selten zu rechnen.
Bei der Eigenbluttherapie wird dem Patienten Blut aus der Vene entnommen und dem Körper anschließend wieder zurückgeführt. Das Blut kann dabei in einen Muskel, in oder unter die Haut gespritzt werden. Es kann aber auch in homöopathischen Schritten aufbereitet und als Tropfen eingenommen werden.
Um den Bedarf der Vitalstoffe, welche der Patient benötigt, besser diagnostizieren zu können, biete ich verschiedene Tests mit Partnerlaboren an:
Ist eine einzigartige Therapieform, die auf natürliche Weise regulierend auf das Gleichgewicht der Mikroorganismen, das innere Milieu und das Immunsystem im menschlichen Organismus einwirkt.
Für die Aufrechterhaltung der Gesundheit des Menschen ist die Anwesenheit bestimmter Mikroorganismen eine grundlegende Voraussetzung. Der gesamte Körper wird von Mikroorganismen (Bakterien und Pilzen) besiedelt. Man findet sie u.a. im Darm, in der Lunge, auf Haut und Schleimhäuten, sogar im Blut und im Erbgut (DNA).
Störungen in dieser Lebensgemeinschaft (Dysbiose) sind, dass zeigen aktuelle Forschungsergebnisse, die Grundlage für die Entstehung von Krankheiten. Die Gemeinschaft der Mikroorganismen wieder in Symbiose zu bringen und regulierend auf das Milieu einzuwirken sind daher die Grundpfeiler der SANUM-Therapie.
Die SANUM-Therapie ist ein einzigartiges Therapiekonzept, welches Arzneimittel aus verschiedenen Mikroorganismen nutzt, um das mikrobielle Gleichgewicht und damit die Regulationsfähigkeit im Körper zu unterstützen bzw. wiederherzustellen. Die Firma SANUM-Kehlbeck stellt einzigartige, biologische Arzneimittel auf der Grundlage von Zellbestandteilne aus Bakterien und Pilzen her, die eine individuelle Therapie ermöglichen.
Die Arzneimittel aus Pilzkulturen werden bei Infekten, Erkrankungen des Binde- und Stützgewebes sowie Durchblutungsstörungen angewendet. Bakterienkulturen werden erfahrungsgemäß zur Immunmodulation und Vitalisierung der Abwehrkräfte eingesetzt.
Es werden über 220 Fertigarzneimittel hergestellt. Die Sanum-Arzneimittel werden von Ärzten und Heilpraktikern verordnet und unterliegen der Apothekenpflicht.
Der Therapieansatz wird heute durch modernste Forschungen bestätigt. Deutschlandweit gibt es über 40.000 Verordner der SANUM-Therapie, sie ist in über 40 Ländern weltweit vertreten.
Ich verfüge über eine spezielle SANUM-Therapie Ausbildung (Basis-Modul Ausbildung 1&2).
NPSO steht für Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie.
Die Siener Therapie NPSO ist bekannt für die schnelle und effektive Behandlung von Schmerzgeschehen sowie ihre antientzündliche Wirkung.
Sie ist entstanden aus der Neural- bzw. Störfeldtherapie. In dieser Therapie werden Erkenntnisse aus der Neuraltherapie, Akupunktur, Elektroakupunktur und Somatotop- bzw. Reflexzonenlehre vereint.
Es handelt sich hierbei um ein ganz neues und eigenständiges Therapiesystem.
Behandelt werden Schmerzen, Verletzungen, Entzündungen und Dysfunktionen nicht an Ort und Stelle, sondern entfernt davon in einem zugeordneten Areal, welches über das Fasziennetz miteinander verbunden ist.
Die Therapiepunkte zeigen sich sowohl druckschmerzhaft als auch elektrisch messbar. Therapiert wird am besten mit gepulstem monochromatischem Licht mit Magnetverstärkung. Man erreicht somit einen Synergieeffekt von Licht, Farbe, Frequenz und Magnetenergie.
Hierzu verwende ich das Monolux Combi Pro Gerät oder einen Monolux Pen.
Für diese Therapieform besitze ich eine zertifizierte abgeschlossene Ausbildung.
Dr. Carl Spengler lebte (1860-1937) und arbeitete in Davos/Schweiz. Er forschte zusammen mit Robert Koch an der Behandlung der Tuberkulose und erkannte schon damals wesentliche immunologische Zusammenhänge, die bis heute gültig sind.
Ferner sah er im Immunsystem den Schlüssel zur Gesundheit und Ausgangspunkt zur Entwicklung wirkungsvoller Arzneimittel.
Kaum ein anderes Thema stand in den letzten Jahren so im medizinisch-wissenschaftlichen Brennpunkt, wie unser Immunsystem. Ausgelöst durch die überwundene Pandemie, ist das Immunsystem in den Mittelpunkt der medizinischen Diskussion gerückt. Trotzdem hat die Corona Pandemie bis heute Spuren hinterlassen und Patienten sind deutlich Infekt anfälliger. Daneben nehmen immunologische Erkrankungen ebenfalls zu.
Die daher nach ihm benannte Immuntherapie ist heute aktueller denn je und zählt zu den grundlegenden Säulen der Naturheilkunde.
Ich darf mich nach Abschluss einer Fortbildungsreihe „zertifizierer Experte in Immuntherapie nach Dr. Carl Spengler“ heißen.