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Marion Lindenmayer Heilpraktikerin

Ich sehe dich.
Ich nehme mir Zeit.
Ich suche nach Zusammenhängen.
Gemeinsam finden wir heraus, was du brauchst.

Neurodivergenztraining

Was ist Neurodivergenz (ADHS, Autismus, Hochbegabung, Hochsensibilität, Legasthenie..)

Neurodivergenz ist ein Begriff welcher in den 1990er Jahren von einer australischen Soziologin geprägt wurde. Er wird verwendet, wenn die neurologische Entwicklung und Funktionsweise von der sogenannten „neurotypischen“ Norm abweicht. Das bedeutet dass das Gehirn anders strukturiert ist oder anders funktioniert als das, was als „typisch“ oder „durchschnittlich“ angesehen wird.

Diese Unterschiede können sich auf verschiedene Weise äußern und betreffen das Denken, Lernen, Wahrnehmen und die Interaktion mit der Umwelt. Anforderungen des täglichen Lebens, die für neurotypische Menschen als normal erscheinen, können für neurodivergente Menschen große Herausforderungen darstellen.

Neurodivergente Störungen wie ADHS und Autismus  beeinflussen nicht nur das Verhalten und die kognitive Leistungsfähigkeit, sondern wirken sich auch erheblich auf die körperliche Gesundheit aus. Aktuelle Studien zeigen, dass neurodivergente Menschen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger von chronischen Erkrankungen, Schlafstörungen, Stoffwechselproblemen und Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes (Typ 1 und Typ 2), Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck leiden.

(Meta-Analyse von Dhanasekara et. Al. 2023)

kopf mit pfeilen

Welchen Ansatz wähle ich?

In der Begleitung neurodivergenter Menschen möchte ich auf die besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit ADHS, Autismusspektrumstörung (ASS), Hochbegabung, Hochsensibilität, Legasthenie eingehen.

In meiner therapeutischen Arbeit ist mir die Wertschätzung von Neurodiversität von besonderer Bedeutung. Es geht mir darum, die Stärken neurodivergenter Menschen zu fördern, Vertrauen aufzubauen, Resilienz fördern und individuelle Ziele unterstützen.

Eine neurodivergenzsensible Identitätsarbeit beschreibt den Prozess, die eigene Identität unter der Berücksichtigung der individuellen, neurologischen Besonderheiten (wie Autismus, ADHS, Legasthenie, Hochbegabung und Hochsensibilität) zu verstehen, zu akzeptieren und neu zu formen.

In einer Welt, die weitgehend für neurotypische Menschen strukturiert ist (vor allem Schule, Studium, Arbeitsstelle), erleben sich neurodivergente Personen oft mit dem Gefühl von „Ich bin falsch“ oder „Ich bin schwierig“. Hier ist mir vor allem wichtig Menschen zu einem authentischen Selbstbild zu verhelfen, sie in Ihrer Individualität zu stärken und ein sog. „Refraiming“ (Umdeuten, Perspektivwechsel, neu besetzen) zu ermöglichen.

Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse zu validieren, statt zu versuchen, sich in ein System zu pressen, welches nicht für das eigene, individuelle Gehirn gemacht wurde.

Therapieverfahren – mein Werkzeugkoffer

Jeder Mensch ist einzigartig, mit seiner eigenen Geschichte, seinen besonderen Fähigkeiten, seinen Herausforderungen und seiner individuellen Art, die Welt wahrzunehmen.

Deshalb gibt es für mich nicht „die eine“ Methode, die für alle Menschen passend ist. Eine gute Begleitung entsteht dort, wo verschiedene Bausteine sinnvoll miteinander verbunden werden und sich an den Bedürfnissen, Ressourcen und Zielen des einzelnen Menschen orientieren.

Mein therapeutischer Ansatz ist multimodal und ganzheitlich. Aus meinem persönlichen „Werkzeugkoffer“ wähle ich gemeinsam mit dem Menschen die Bausteine aus, die zu seiner individuellen Situation passen.

Dabei geht es nicht darum, einen Menschen zu verändern oder an ein vorgegebenes System anzupassen. Vielmehr möchte ich dabei unterstützen, die eigene Funktionsweise besser zu verstehen, vorhandene Stärken zu erkennen, Herausforderungen einzuordnen und neue Möglichkeiten für Alltag, Lernen, Entwicklung und Lebensqualität zu eröffnen.

Ganzheitliche Diagnostik – den Menschen als Ganzes betrachten

Neurodivergenz zeigt sich nicht nur in Wahrnehmung, Lernen und Verhalten. Auch körperliche Faktoren können Einfluss darauf haben, wie belastbar, konzentriert und reguliert ein Mensch ist.

Deshalb kann es sinnvoll sein, ergänzend auch körperliche Aspekte einzubeziehen.

Je nach individueller Situation können beispielsweise folgende Untersuchungen hilfreich sein:

  • Blutuntersuchungen
  • Mikronährstoffdiagnostik
  • Stoffwechselanalysen
  • Hormondiagnostik
  • Stuhlanalysen zur Betrachtung der Darmgesundheit

Gerade bei Kindern und Jugendlichen mit Lernherausforderungen, Konzentrationsproblemen oder besonderen Belastungen im Schulalltag können körperliche Einflussfaktoren wichtige Hinweise geben und eine gezielte Unterstützung ermöglichen.

Auch bei Erwachsenen können Schlaf, Stressbelastung, Energiehaushalt und körperliche Regulation eine wichtige Rolle spielen.

Von der Diagnostik zur individuellen Begleitung

Die Diagnostik ist für mich nicht das Ende eines Prozesses, sondern der Beginn einer passenden Begleitung.

Aus den gewonnenen Erkenntnissen entsteht ein individueller Unterstützungsplan, der die Persönlichkeit, die Bedürfnisse und die Lebenssituation des Menschen berücksichtigt.

Dabei greife ich auf verschiedene Bausteine aus meinem therapeutischen „Werkzeugkoffer“ zurück. Von Psychoedukation, Coaching und Elternbegleitung über Wahrnehmungsförderung, Visualtraining und Audiotraining bis hin zu naturheilkundlichen und körperorientierten Verfahren.

Denn jeder Mensch braucht nicht dieselbe Lösung, sondern die Unterstützung, die zu ihm passt.

Mein Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen von der ersten Frage über die diagnostische Klärung bis hin zur individuellen Begleitung Unterstützung finden. Denn Diagnostik endet für mich nicht mit einem Ergebnis, sie schafft die Grundlage für Verständnis, neue Perspektiven und einen Weg, der zu dem Menschen und seiner Lebenssituation passt.

Psychoedukation – verstehen schafft Veränderung

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist die Vermittlung von Wissen über Neurodivergenz, Wahrnehmung, Nervensystem und individuelle Verarbeitungsweisen.

Wenn Menschen verstehen, warum bestimmte Situationen schwierig sind, warum ihr Gehirn anders arbeitet oder warum bestimmte Reaktionen entstehen, kann dies entlastend wirken und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Gerade für Kinder, Jugendliche und Familien ist Psychoedukation ein wichtiger Baustein, um mehr Verständnis füreinander zu entwickeln und einen wertschätzenden Umgang miteinander zu finden.

Denn Verhalten ist häufig ein Ausdruck dessen, was im Nervensystem geschieht. Wenn wir verstehen, was dahinterliegt, entstehen neue Möglichkeiten, Menschen gezielt und wertschätzend zu begleiten.

Coaching und individuelle Begleitung

Coaching unterstützt dabei, persönliche Herausforderungen besser zu verstehen, eigene Ressourcen zu entdecken und neue Lösungswege zu entwickeln.

Mögliche Themen können sein:

Besonders wichtig ist mir dabei, nicht nur auf Schwierigkeiten zu schauen, sondern gemeinsam herauszuarbeiten:

Was funktioniert bereits gut?

Welche Fähigkeiten sind vorhanden?

Welche Bedingungen helfen, damit diese Fähigkeiten genutzt werden können?

Gerade Jugendliche und junge Erwachsene profitieren häufig davon, ihre eigene Funktionsweise besser zu verstehen und herauszufinden, welche Lern-, Arbeits- und Lebensbedingungen zu ihnen passen.

Entwicklungsbegleitung und Kinder- und Jugendcoaching

Kinder und Jugendliche entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo und auf ihre eigene Weise. Gerade neurodivergente Kinder und junge Menschen profitieren davon, wenn ihre individuellen Stärken gesehen und gleichzeitig passende Strategien für ihre persönlichen Herausforderungen entwickelt werden.

Im Entwicklungs- und Kinder- und Jugendcoaching geht es darum, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigene Wahrnehmung besser zu verstehen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und hilfreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln.

Mögliche Themen können sein:

Dabei steht nicht die Anpassung an ein bestimmtes Ideal im Mittelpunkt, sondern die Frage:

„Was braucht dieser Mensch, damit er seine Fähigkeiten entfalten und seinen eigenen Weg finden kann?“

Auch junge Erwachsene können von dieser Form der Begleitung profitieren – beispielsweise bei Fragen zu Studium, Berufswahl, Selbstverständnis, Beziehungen und dem Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Eltern- und Umfeldbegleitung

Neurodivergenz betrifft nicht nur den einzelnen Menschen, sondern immer auch sein Umfeld.

Gerade Eltern stehen häufig vor vielen Fragen:

Warum reagiert mein Kind in bestimmten Situationen so?

Was braucht mein Kind wirklich?

Wie kann ich unterstützen und gleichzeitig Orientierung geben?

Durch Beratung, Psychoedukation und gemeinsame Reflexion können Verhaltensweisen besser verstanden, Bedürfnisse erkannt und neue Wege im Miteinander entwickelt werden.

Auch die Begleitung des Umfeldes, beispielsweise Familie, Schule oder andere Bezugspersonen, kann ein wichtiger Bestandteil sein. Ein verständnisvolles Umfeld schafft wichtige Voraussetzungen dafür, dass neurodivergente Menschen ihre Fähigkeiten entfalten und sich mit ihren Besonderheiten angenommen fühlen können.

Visualtraining – Wahrnehmung, Sehen und Lernen unterstützen

Sehen ist weit mehr als die Fähigkeit, scharf zu sehen. Die Verarbeitung visueller Informationen ist ein komplexer Vorgang, an dem Augen, Gehirn, Bewegung und Körperwahrnehmung beteiligt sind.

Gerade bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernherausforderungen, Konzentrationsproblemen oder neurodivergenten Besonderheiten kann es hilfreich sein, die visuellen Funktionen und deren Zusammenspiel mit dem gesamten Körpersystem genauer zu betrachten.

Manche Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Lernen oder in der Motorik entstehen nicht ausschließlich durch fehlendes Wissen oder mangelnde Anstrengung. Auch die Zusammenarbeit beider Augen, Augenbewegungen, die visuelle Wahrnehmungsverarbeitung oder die Verbindung zwischen Sehen und Bewegung können dabei eine Rolle spielen.

Im Rahmen visueller Analysen und funktioneller Testverfahren betrachte ich unter anderem:

Ein individuell angepasstes Visualtraining kann dabei unterstützen, die Zusammenarbeit von Augen, Gehirn und Körper zu fördern und die Verarbeitung visueller Informationen zu erleichtern.

Dabei steht nicht die Korrektur eines „Fehlers“ im Mittelpunkt, sondern das Verständnis dafür, wie ein Mensch visuelle Informationen verarbeitet und welche Unterstützung hilfreich sein kann.

Ziel ist es, vorhandene Fähigkeiten zu stärken und bessere Voraussetzungen für Lernen, Alltag, Bewegung und persönliche Entwicklung zu schaffen.

Audiotraining – auditive Verarbeitung und Regulation unterstützen

Hören bedeutet nicht nur, Geräusche wahrzunehmen. Die Verarbeitung akustischer Informationen ist ein komplexer Vorgang des Nervensystems. Dabei müssen Geräusche aufgenommen, gefiltert, eingeordnet und mit anderen Informationen verknüpft werden.

Gerade Menschen mit ADHS/ADS, Autismus-Spektrum, hoher Sensibilität oder besonderen Herausforderungen in Aufmerksamkeit und Regulation können akustische Reize anders verarbeiten.

Manche Menschen fühlen sich durch Geräusche schnell überfordert, können wichtige Informationen aus einer Vielzahl von Reizen schwer herausfiltern oder benötigen mehr Unterstützung bei der Verarbeitung von Sprache und Umweltreizen.

Ein individuell angepasstes Audiotraining kann dabei unterstützen:

Auch beim Audiotraining geht es nicht darum, einen Menschen zu verändern oder seine Besonderheiten „wegzutrainieren“. Vielmehr steht die Unterstützung des Nervensystems und das bessere Verständnis der eigenen Wahrnehmungsverarbeitung im Mittelpunkt.

Visual- und Audiotraining können wertvolle Bausteine innerhalb eines individuellen Begleitungskonzeptes sein. Sie werden nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit Entwicklung, Persönlichkeit, Alltagssituation und vorhandenen Ressourcen eingesetzt.

Naturheilkundliche und körperorientierte Unterstützung

Körper und Nervensystem stehen in einer engen Wechselwirkung. Deshalb können körperliche Faktoren einen wichtigen Einfluss darauf haben, wie gut ein Mensch regulieren, sich konzentrieren, lernen und mit Belastungen umgehen kann.

Eine ganzheitliche Betrachtung bedeutet für mich, nicht nur die psychischen und neurologischen Aspekte einzubeziehen, sondern auch körperliche Einflussfaktoren wahrzunehmen.

Je nach individueller Situation können naturheilkundliche und körperorientierte Verfahren unterstützend eingesetzt werden.

Dazu können gehören:

Gerade bei neurodivergenten Menschen können körperliche Belastungsfaktoren wie Stress, Schlafprobleme, Erschöpfung, eine erhöhte Reizverarbeitung oder ein unausgeglichenes körperliches Gleichgewicht eine Rolle spielen.

Eine ergänzende Betrachtung körperlicher Faktoren kann helfen, zusätzliche Belastungen zu erkennen und gemeinsam passende Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Mein Ziel

Mein Ziel ist es, Menschen nicht auf Schwierigkeiten oder Diagnosen zu reduzieren, sondern sie in ihrer gesamten Persönlichkeit wahrzunehmen.

Meine Praxis soll ein Ort sein, an dem Menschen von der ersten Frage über die diagnostische Klärung bis hin zur individuellen Begleitung Unterstützung finden.

Denn Diagnostik endet für mich nicht mit einem Ergebnis, sie schafft die Grundlage für Verständnis, neue Perspektiven und einen Weg, der zu dem Menschen und seiner Lebenssituation passt.

Jeder Mensch bringt besondere Fähigkeiten, eigene Herausforderungen und seinen ganz persönlichen Entwicklungsweg mit.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen dabei zu begleiten, sich selbst besser zu verstehen, ihre Ressourcen zu entdecken und Schritt für Schritt einen guten Umgang mit den eigenen Besonderheiten zu entwickeln.

Denn jeder Mensch braucht nicht dieselbe Lösung, sondern die Unterstützung, die wirklich zu ihm passt.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADHS oder im Autismus-Spektrum begleiten

Menschen mit ADHS/ADS bringen nach heutigem wissenschaftlichem Verständnis ein besonderes biologisches und neurokognitives Profil mit. Eigenschaften wie ein hohes Maß an Energie, schnelles Denken, intuitives Handeln oder der Wunsch nach Abwechslung sind keine Schwächen – sie gehören zu ihrer individuellen Art, die Welt wahrzunehmen und auf sie zu reagieren. Schwierigkeiten entstehen häufig erst dann, wenn diese Besonderheiten nicht zu den Anforderungen der Umwelt passen. So kann ADHS auch als eine Herausforderung der Passung zwischen Mensch und Umfeld verstanden werden.

Genau hier setzt meine therapeutische Begleitung an.

Ich möchte Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dabei helfen, ihre ADHS besser zu verstehen, die täglichen Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig ihre persönlichen Stärken zu entdecken und zu nutzen.

Kinder im Vor- und Grundschulalter

Gerade in den ersten Schuljahren brauchen Kinder und ihre Familien oft Unterstützung. Deshalb beziehe ich die Eltern von Anfang an mit ein. Gemeinsam schauen wir, welche Situationen im Alltag besonders herausfordernd sind und entwickeln Wege, die zu Ihrem Kind und Ihrer Familie passen.

Kinder lernen altersgerechte Strategien, um ihr Verhalten besser zu verstehen und zu steuern. Für den Kindergarten oder die Schule können gemeinsam erreichbare Ziele entwickelt werden, die den Alltag erleichtern und positive Erfahrungen ermöglichen.

Jugendliche und Erwachsene

Mit zunehmendem Alter verändern sich die Herausforderungen. Gemeinsam entwickeln wir alltagstaugliche Strategien – für Schule, Ausbildung, Studium, Beruf oder Familie.

Dabei kann es unter anderem um folgende Themen gehen:

Menschen im Autismus-Spektrum verstehen und stärken

Viele Menschen im Autismus-Spektrum wünschen sich Freundschaften, Beziehungen und das Gefühl, dazuzugehören. Gleichzeitig werden Mimik, Körpersprache oder unausgesprochene soziale Regeln häufig anders wahrgenommen. Das kann zu Missverständnissen, Unsicherheit oder dem Gefühl führen, nicht verstanden zu werden.

Gemeinsam üben wir soziale Situationen Schritt für Schritt, entwickeln passende Strategien und stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Besonders Kinder profitieren davon, wenn auch die Eltern verstehen, wie ihr Kind die Welt erlebt. Dieses Verständnis kann den Familienalltag oft spürbar erleichtern.

Je nach Alter und persönlicher Situation arbeiten wir beispielsweise an:

Rollenspiele, kleine Übungen für zu Hause und die enge Zusammenarbeit mit den Eltern können diesen Prozess sinnvoll unterstützen.

Den Menschen und seine Stärken sehen

Für mich steht nicht die Neurodivergenz im Mittelpunkt, sondern der Mensch.

Jeder Mensch bringt Fähigkeiten, Begabungen und Ressourcen mit. Menschen mit ADHS werden häufig als kreativ, ideenreich, spontan, humorvoll und flexibel beschrieben. Viele denken vernetzt, finden ungewöhnliche Lösungen und begeistern sich für Themen, die sie wirklich interessieren.

Menschen im Autismus-Spektrum verfügen oft über eine besondere Beobachtungsgabe, denken sehr logisch und analytisch und können sich mit beeindruckender Konzentration einem Thema widmen. Ihre Genauigkeit und ihr Blick für Details sind Fähigkeiten, die in vielen Lebensbereichen wertvoll sein können.

Es ist mir ein Herzensanliegen, Menschen dabei zu begleiten, ihre eigenen Stärken zu entdecken und sich selbst mit mehr Verständnis und Wertschätzung zu begegnen. Denn wenn ein Mensch seinen Platz findet – einen Ort, an dem seine Fähigkeiten gesehen und seine Besonderheiten verstanden werden –, kann er seinen eigenen Weg mit mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Lebensfreude gehen.

Reflexintegration bei Kindern und Jugendlichen

Kennst du von Deinem Kind solche Dinge?

Reflexe unterstützen bereits im Mutterleib unser Wachstum und die Entwicklung unserer Nerven, Muskeln und Sinne. Sind diese soweit entwickelt, benötigen wir die Reflexe dafür nicht mehr und sie werden naturgemäß gehemmt oder integriert.
Durch äußere Faktoren vor, während oder nach der Geburt können die Reflexe jedoch bestehen (aktiv) bleiben. Unser Körper und unser Gehirn muss diese dann kompensieren, das wiederum wirkt sich negativ auf unsere Energie, innere Balance und kognitive Leistungsfähigkeit aus.

hände klopfen auf kopf

Warum Reflexintegration?

hände berühren kinderhände

Restreaktionen frühkindlicher Reflexe verschwinden nicht von allein. Sie bleiben für ein Leben lang bestehen und können sich hinderlich auswirken.

Durch die nachträgliche Integration der frühkindlichen Reflexe schließen wir den „Aufbauprozess“ ab und ermöglichen ein neuronales Nachreifen im Gehirn.

Das Ziel der Reflexintegration ist ein Erreichen von weiteren Entwicklungsschritten, Erfolg und Gelingen bei weniger Anstrengung und das Erreichen/Ausschöpfen des eigenen Potentials, körperliches Wohlbefinden und Gesundheit, bessere Leistungsfähigkeit und persönliche Handlungsfreiheit.

Um Störungen welche durch nicht ausreichend integrierte Reflexe im Bewegungsapparat verursacht werden, zu beheben.

Körper, Geist und Seele zu stabilisieren und ein gesundes und altersgemäßes Heranwachsen zu unterstützen. In körperlicher, kognitiver und sozialverhaltensmäßiger Hinsicht.

Neuronale, sensorische, motorische und sozio-emotionale Reifung des Gehirns zu unterstützen.

Was kann sich durch Reflexintegration verändern?

Hier einige Beispiele für nicht ausreichend integrierte frühkindliche Reflexe und deren Auswirkungen auf das Verhalten des Kindes oder des jungen Menschen

Moro-Reflex

Furcht-/Lähmungsreflex

Tonischer Labyrinthreflex (TLR)

Landau Reflex

Symmetrisch Tonischer Nackenstellreflex (STNR)

Asymmetrischer Tonischer Nackenstellreflex (ATNR)

Palmar-Reflex

Babinski-Reflex

Es sind noch weitere nicht integrierte frühkindliche Reflexe mit dementsprechenden Verhaltensweisen möglich. Sprechen Sie mich gerne an oder wir vereinbaren einen Termin um evtl. Restreaktionen bei Ihrem Kind oder sich selbst herauszufinden.

Visualtraining – Sehen verstehen, Wahrnehmung fördern

hände berühren kinderhände

Sehen bedeutet weit mehr, als nur scharf sehen zu können. Unser visuelles System ist eng mit Bewegung, Körperwahrnehmung, Lernen, Konzentration und der Verarbeitung von Informationen verbunden. Für das Erreichen von Wissen, also Lernen und Verstehen, ist das Sehen der absolut dominante Sin

Gerade für Kinder ist die Entwicklung des Sehens ein komplexer Lernprozess, der sich über viele Entwicklungsstufen hinweg entfaltet. Dabei müssen die Augen lernen, präzise zusammenzuarbeiten, Bewegungen zu koordinieren, Entfernungen einzuschätzen und visuelle Informationen richtig zu verarbeiten.

Wenn einzelne Entwicklungsschritte nicht optimal verlaufen oder das Zusammenspiel von Augen, Gehirn und Körper beeinträchtigt ist, können vielfältige Herausforderungen entstehen. Beispielsweise beim Lesen, Schreiben, Lernen, bei der Konzentration oder in der Motorik.

Auch bei Erwachsenen können visuelle Belastungen, Stress, Überforderung oder veränderte Anforderungen im Alltag zu Beschwerden führen.

In meiner Praxis betrachte ich das Sehen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit dem gesamten Menschen. Mithilfe verschiedener visueller Funktionstests untersuche ich unter anderem:

Auf Grundlage eines Screenings entsteht ein individuelles Trainings- und Begleitungskonzept.

Mögliche Hinweise auf visuelle Herausforderungen

Visuelle Funktionsstörungen können sich sehr unterschiedlich zeigen. Mögliche Hinweise können sein:

Besonders bei Kindern können solche Herausforderungen manchmal wie Lern-, Konzentrations- oder Verhaltensprobleme erscheinen, obwohl auch visuelle Faktoren beteiligt sein können.

Individuelles Visualtraining

Das Visualtraining verbindet Übungen für Augen, Gehirn und Körper. Ziel ist es, die Zusammenarbeit dieser Systeme zu unterstützen und neue, effizientere Verarbeitungswege aufzubauen.

Je nach individuellem Bedarf können unter anderem eingesetzt werden:

Dabei wird jeder Mensch dort abgeholt, wo er steht. Das Training wird individuell angepasst und orientiert sich an den persönlichen Bedürfnissen und Zielen.

Sehen als Teil des ganzen Menschen

Ein Visualtraining betrachtet nicht nur die Augen, sondern den gesamten Menschen. Denn Sehen, Bewegung, Lernen, Wahrnehmung und Verhalten stehen in enger Verbindung miteinander.

Mein Anliegen ist es, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Menschen dabei zu unterstützen, ihre visuellen Fähigkeiten besser zu nutzen und dadurch mehr Sicherheit, Leichtigkeit und Freude im Alltag zu entwickeln.

Kinder- & Jugendcoach

hände berühren kinderhände

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gehört für mich zu den verantwortungsvollsten und gleichzeitig berührendsten Formen der Begleitung.

Kinder befinden sich mitten in ihrer Entwicklung, während sich Jugendliche häufig zwischen Unsicherheit, Identitätssuche, Anpassungsdruck und dem Wunsch nach Selbstständigkeit bewegen. Viele von ihnen erleben Stress, emotionale Belastungen oder innere Konflikte, ohne über die passenden Worte dafür zu verfügen.

Kinder- und Jugendcoaching kann hier einen geschützten Raum schaffen: einen sicheren Ort, in dem Kinder und Jugendliche:

Hierbei sind Methoden wichtig und sie können Prozesse unterstützen. Wirkliche Entwicklung entsteht jedoch meist erst dort, wo Kinder sich verstanden, ernst genommen und emotional sicher fühlen.

Deshalb lautet meine zentrale Grundhaltung „Beziehung vor Methode“.

Ich will Kindern und Jugendlichen mit folgenden Attributen begegnen:

Coaching kann unterstützen bei:

Entwicklungskinesiologie

ultraschallbild mit lavendel im hintergrund

Stell Dir vor, Du beobachtest ein Kind, das sich beim Lesen schwertut, ständig vom Stuhl rutscht oder sich kaum konzentrieren kann. Was, wenn die Ursache für diese Schwierigkeit viel tiefer liegt – in der frühkindlichen Bewegungsentwicklung?

Die Verbindung zwischen motorischer Entwicklung und kognitiven Fähigkeiten ist stärker, als wir lange Zeit angenommen haben. Jeder Entwicklungsschritt, vom ersten Drehen über das Robben bis zum freien Laufen, legt wichtige neuronale Grundlagen für späteres Lernen und emotionale Stabilität.

Die Kinesiologie und ergänzende Methoden bieten heute vielfältige Möglichkeiten Kinder genau hier zu unterstützen.
Kinesiologen verfügen über einen großen Methodenschatz, mit dem Kindern für das schulische Lernen Türen geöffnet werden können.

Was sind die Grundlagen des Lernens und worauf beruht das Lernproblem meines Kindes?
Diese Fragen sind die zentralen Themen der Entwicklungskinesiologie. Diese Kinesiologie-Richtung ist aus dem Bemühen heraus entstanden die Brain Gym® Übungen näher zu erklären und befasst sich mit sieben verschiedenen Entwicklungsthemen.

Die Themen betreffen:

  • Empfängnis
  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Sinne
  • Reflexe
  • Frühkindliche Motorik
  • Sprache und Handgeschick

 

In der Entwicklungskinesiologie geht es um die frühkindliche Entwicklung und das innere und äußere Wachstum auf allen Ebenen des Lebens und Lernens.

Nachhaltig wachsen – das ist die Idee, die hinter der Entwicklungskinesiologie steht. Sie gibt uns vertiefte Informationen über die frühkindliche Entwicklung, angefangen von der Empfängnis bis zur Ausbildung von Sprache und Handgeschick mit ca. 3,5 Jahren.

Um emotionale Stabilität, Organisations- und Lernfähigkeit zu fördern, macht es Sinn, sich an der kindlichen Entwicklung zu orientieren.

Mit dieser Kinesiologie-Richtung kann man Kinder und Jugendliche in Krisen und Entwicklungsprozessen begleiten und unterstützen. Die Entwicklungskinesiologie (EwiKi) bietet umfangreiche Erkenntnisse, wie auch praktikable und altersgerechte Ideen und Lösungsansätze.
Sie fördert die Selbsthilfe wie auch die Lernförderung von Kindern.
Sie zeigt auf, wie die frühkindliche Bewegungsentwicklung das Lernverhalten ein Leben lang prägt und wie bestehende Lücken geschlossen werden können.

Stellen Sie sich vor, Sie beobachten ein Kind, das sich beim Lesen schwertut, ständig vom Stuhl rutscht, sich nicht konzentrieren kann oder dessen Frustrationsgrenze sehr niedrig ist.
Was, wenn die Ursache für diese Verhaltensauffälligkeiten viel tiefer liegt – in der frühkindlichen Bewegungsentwicklung?

Die Verbindung zwischen motorischer Entwicklung und kognitiven Fähigkeiten ist stärker, als wir bisher angenommen haben. Jeder Entwicklungsschritt, vom ersten Drehen über das Robben, das Krabbeln bis zum freien Laufen, legt wichtige neuronale Grundlagen für späteres Lernen und die emotionale Stabilität.

Bewegung formt das Gehirn. Die motorische Entwicklung in den ersten Lebensjahren hat weit mehr Bedeutung als das reine Erlernen von Bewegungsabläufen. Jede neue Bewegungsfähigkeit schafft komplexe Vernetzungen im Gehirn, fördert also den Aufbau und die Entwicklung dessen.
Diese Vernetzungen sind später für Lernprozesse, Konzentrationsfähigkeit und emotionale Regulation von grundlegender Bedeutung, bzw. werden dafür genutzt.
Jede dieser kindlichen Entwicklungsphasen bildet die Grundlage für spätere Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben oder mathematisches Verständnis.

„Wenn ein Kind eine Entwicklungsstufe überspringt, zum Beispiel das Krabbeln auslässt, oder zu kurz durchläuft, fehlen wichtige neuronale Verbindungen“ erklärt die Entwicklungskinesiologie.
Überspringt ein Kind beispielsweise die Krabbelphase, kann dies später zu Problemen beim Überkreuzen der Körpermittellinie führen – eine Fähigkeit, die beim Lesen unerlässlich ist.

Solche Bewegungslücken können verantwortlich sein für Probleme im Bereich des Lernens

Mögliche Signale welche auf unvollständig integrierte Bewegungsmuster hinweisen

Erwähnt sein soll auch der emotionale Aspekt in Verbindung mit der Bewegungsentwicklung

Nicht nur die kognitiven Fähigkeiten sind durch die motorische Entwicklung des Kindes betroffen. Auch emotionale Aspekte sind eng mit der Bewegungsentwicklung verknüpft.

Die Frage „Will ich wirklich einen Schritt nach vorne machen?“ Hat sowohl eine physische als auch eine emotionale Dimension. Kinder, welche in ihrer Bewegungsentwicklung unsicher waren, zeigen oft auch im übertragenen Sinne Zurückhaltung und Ängste bei neuen Herausforderungen oder Übergängen (z. B. Kiga – Schule).

Die Entwicklungskinesiologie bietet hier spezifische Methoden, um Blockaden zu lösen und die Integration von Bewegungsmustern zu unterstützen. Durch gezielte, angeleitete Bewegungen werden beide Gehirnhälften aktiviert und unterstützt. Auch werden einfache Übungen, welche das Kind zuhause unterstützen und mit den Eltern gemeinsam durchgeführt werden können, mitgegeben.

Viele der Brain Gym® -Übungen basieren auf diesen natürlichen Entwicklungsbewegungen.

Beispielsweise unterstützt die „Liegende Acht“ die visuelle Überkreuzung der Mittellinie.

Spezielle „Überkreuzbewegungen“ fördern die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften, welche für das Lernen notwendig sind.

Hier bietet die Kinesiologie Methoden zum Schließen von Bewegungslücken und konkrete Interventionsmöglichkeiten. Die Verbindung zwischen motorischer Entwicklung und kognitiven Fähigkeiten wurde bereits durch zahlreiche Studien bestätigt. 

In vielen anderen Ländern und alternativen Schulsystemen wurden davon auch schon Teile in den Unterricht integriert. Skandinavische Länder absolvieren beispielsweise vor Unterrichtsbeginn Brain Gym® -Übungen.

Die sog. Neuroplastizität  – also die Fähigkeit des Gehirns, sich lebenslang zu verändern/anzupassen – ermöglicht es, auch im späteren Leben noch Entwicklungsschritte zu schließen/nachzuholen.

Diese Erkenntnisse ermöglichen es, Kinder und Schüler ganzheitlich zu fördern und zu unterstützen um ihr ganz persönliches Potential zu entfalten. In der Schule, wie auch im privaten und zwischenmenschlichen Bereich.

Die Integration der motorischen Entwicklung durch die Entwicklungskinesiologie kann eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Therapien sein (z. B. bei ADHS, LRS)

Anstatt „nur“ an Symptomen zu arbeiten, lohnt es sich, einen Schritt zurückzugehen und die grundlegenden Bewegungsmuster zu integrieren, da man um dessen Bedeutung in Hinsicht auf Lernen und Entwicklung weiß.

Fazit: Bewegung ist ein Schlüssel zum leichteren Lernen und für eine kindgerechte Entwicklung.

Die motorische Entwicklung zu fördern, bedeutet ein Fundament für lebenslanges Lernen zu legen.

Wenn wir verstehen, wie eng Bewegung mit kognitiven Fähigkeiten, sozialer Integrationsfähigkeit und körperlicher Entwicklung zusammenhängt, eröffnen sich neue Wege um Kindern bei Lernthemen und anderen Herausforderungen zu helfen.

Erfolgreich lernen

Integration von frühkindlichen Reflexen

Lange Zeit dachte man, dass Lernstörungen bei Kindern in psychologischen Problemen oder in schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen begründet sind. Forschungen belegen jedoch, dass viele Lern- und Verhaltensstörungen physische Ursachen haben.
Eine wichtige Rolle in der körperlichen Entwicklung, vor allem auch in der Gehirnentwicklung spielen die frühkindlichen Reflexe. Werden diese nicht oder nicht ausreichend gehemmt, kommt es zu Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Sinneseindrücken und der Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten.
Die Folge können Lernschwierigkeiten in der Schule, Verhaltensauffälligkeiten und Probleme bei der emotionalen Regulierung sein, welche sich bis ins Erwachsenenalter auswirken können.

Die Integration von frühkindlichen Reflexen über effektive Therapieprogramme und Tipps, mit welchen Maßnahmen betroffene Kinder unterstützt werden können, verhilft dass die Kinder ihr Potenzial besser entfalten, flexibler auf Stress reagieren und eine größere Resilienz entwickeln.

Basierend auf dem neuesten Forschungsstand (kindliche Gehirnentwicklung) habe ich durch verschiedene Ausbildungen und dem Erlernen von Therapiemethoden, Programme an die Hand bekommen, Schüler und Eltern hier zu begleiten und zu unterstützen.

Brain-Gym

liegende Frau mit überkrezuten Beinen
  • Fällt es Ihnen oder Ihrem Kind schwer, sich über längere Zeit zu konzentrieren?
  • Kämpfen Sie oder Ihr Kind mit Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen?
  • Suchen Sie oder Ihr Kind einen Weg, mit Prüfungsängsten positiv umzugehen?

 

Brain Gym® (Gehirn Gymnastik) ist eine Methode, die körperliche Bewegungen nutzt, um die Konzentration, Lernfähigkeit und Gehirnleistung zu verbessern. Diese unterstützt bei Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Leistungsabfall während der Schularbeiten und Denkblockaden (Rechnen, Lesen, Sprechen..). Sie steigert das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit.

 

Durch Brain Gym® Übungen können verloren gegangene Nervenbahnen wieder aktiviert werden.

Sie wurde vom Pädagogen Dr. Paul Dennison entwickelt und ist ein Teil der Kinesiologie welche sich auf die Verbindung von Körper (Synchronisation der beiden Gehirnhälften) und Geist (kognitive Leistung), durch gezielte Bewegungen konzentriert.

Durch die Übungen werden alle Gehirnbereiche angesprochen, wodurch im Alltag die Leistungsbereitschaft, sowie körperliche und geistige Beweglichkeit gefördert wird.

Sie helfen bei der Selbstwahrnehmung, für ein sicheres Gefühl und mehr innere Ruhe sowie eine positive Einstellung beim Lernen und den Hausaufgaben. Somit kommt mehr Leichtigkeit und Freude ins Leben.

Lernziele im Brain Gym®

  • leichter lesen, schreiben, zuhören, sprechen
  • besser planen, organisieren, etwas auf die Beine stellen
  • positiv spielen, arbeiten, mitmachen
  • mehr verstehen
  • aktiver beteiligen
  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration

Bal-A-Vis-X

hände und säckchen

Bal – A – V – X (Balance, Auditory VISion eXercises) ist eine Entwicklung des amerikanischen Pädagogen Bill Hubert und beinhaltet Übungen, welche mit Sandsäckchen, Racketbällen und mitunter einem Balance Board durchgeführt werden. Er entdeckte, dass Kinder leichter und besser lernen, wenn er spezielle Übungen mit Bällen und Sandsäckchen in den Unterricht miteinbezieht. Es gibt mehr als 300 verschiedene Bal-A-Vis-X-Übungen und ist das Ergebnis einer 30-jährigen Forschungsarbeit von Bill Hubert.

Das korrekte Durchführen der Übungen bezieht Rhythmus, Augenbewegungen und Verhaltensparameter mit ein.

Verbessert werden können hier die Hirn-Körper-Integration, die eigene Balance, das Gehör und das Sehen. Hier liegt die vorrangige Anwendung demnach in der Lernförderung/ -unterstützung.

Das Trainingsprogramm unterstützt die Konzentration, Koordination des ganzen Körpers und das Selbstwertgefühl.

Es kann eingesetzt werden bei:

  • LRS, ADS/ADHS
  • Konzentrations- und Motivationsproblemen
  • Stressmanagement
  • Autismus
  • Lern- und Entwicklungsverzögerungen
  • Sprach- und Koordinationsschwierigkeiten
  • Gehirnverletzungen

Die Übungen machen den Kindern, wie auch den Erwachsenen Spaß und sie sind begeistert dabei diese zu lernen und zu üben.

Sensomotorisches Training

mädchen jongliert bälle

Das Sensomotorische Training ist eine Trainingsmethode, welche die Verbindung zwischen dem Fühlen bzw. der eigenen Wahrnehmung und Bewegung verbessert. Dadurch werden Lernleistung, Körperwahrnehmung und Bewegungsabläufe verbessert. Es werden sensorische Reize mit motorischen Übungen, wie z. B. Gleichgewichts- und Balanceübungen kombiniert.

Sensomotorisches Training ist überwiegend aus dem Reha-Bereich und dem Sport bekannt.
Diese wissenschaftlich fundierte Methode nutzt die natürliche Lernfähigkeit des Nervensystems.

Bei Kindern nutzt man hier spielerische Aktivitäten um die Verbindung zwischen Sinneswahrnehmung und Bewegung zu fördern. Aktivitäten wie Balancieren, Krabbeln, Schaukeln, Fußgymnastik, Jonglieren, Therapieball und das Erkunden von verschiedenen Materialien.

Ziele sind hier:

  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und -kontrolle
  • Optimierung der sensorischen Integration
  • Stärkung der Muskulatur
  • Unterstützung bei Entwicklungsauffälligkeiten

Die Schulung der körperlichen Wahrnehmung und die damit verbundenen gezielten Bewegungen unterstützen auch hier die Entwicklung des Gehirns, die Konzentrationsfähigkeit und die Lernfähigkeit des Kindes.

Kinder stark machen

EFT - Emotional Freedom Techniques (Klopf-Akupressur für die Psyche)

EFT ist sehr wirkungsvoll, um stressende Gefühle, wie Angst, Ärger, Frust, Liebeskummer und Traurigkeit aufzulösen. Auch bei Süchten kann diese Technik unterstützend eingesetzt werden.

EFT basiert auf der Lehre der Akupunktur, jedoch ohne Nadeln. Durch das leichte beklopfen bestimmter Akupunkturpunkte verspürt der Patient, oft innerhalb kurzer Zeit, deutliche Erleichterung.
Während man gerade Stress, Leistungsdruck, Ängste, Ärger, Hilflosigkeit oder andere unangenehme Gefühle empfindet, „beklopft“ man bestimmte Akupunkturpunkte.
Dabei werden dezidierte Sätze ausgesprochen, die die Selbstakzeptanz verbessern.
Dieses Vorgehen führt meist recht schnell dazu, dass das Gehirn wieder in einen Zustand größerer Lösungskompetenz gelangt.

Leistungsblockaden, belastende und unangenehme Gefühle lassen sich so oftmals gut auflösen.

hände berühren hände